Bei der diesjährigen Loveparade 2010 in Duisburg hat es dramatische Zwischenfälle mit tödlichem Ausgang gegeben.
Wie ein Sprecher der Polizei mitteilte, kam es vor dem Veranstaltungsgelände zu einer Massenpanik im Eingangsbereich der durch einen Tunnel führt. Dabei wurden nach WDR-Angaben mindestens 15 Menschen getötet und etwa Hundert verletzt.
Während auf dem Gelände des alten Güterbahnhofs ca. 1,4 Millionen Elektro-Fans feierten, eskalierte die Situation am Zugang zum Veranstaltungsgelände.
Am Nachmittag gegen 16 Uhr wurde der komplette Bahnverkehr eingestellt.
Viele Besucher versuchten über die Zäune die abgesperrten Zugänge zu umgehen. Eine Gruppe Raver überquerten dabei die Gleise und liefen auf den Bahnanlagen.
Die Loveparade wurde bisher nicht abgebrochen,
um eine mögliche weitere Panik zu verhindern. “Der Krisenstab der Stadt Duisburg hat sich entschlossen, aus Sicherheitsgründen die Veranstaltung zurzeit nicht zu beenden”, erklärte Stadtsprecher Frank Kopatschek. Die Notausgänge des Geländes wurden aber inzwischen geöffnet. 120 Busse wurden aktiviert, die die Teilnehmer ursprünglich erst in der Nacht nach Hause bringen sollten.
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